Cloud-Technologien bestimmen heute maßgeblich, wie Daten gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Doch wie kann sichergestellt werden, dass diese Technologien offen, sicher und unabhängig nutzbar sind – ohne sich an einzelne Anbieter zu binden?
Genau hier setzt der Sovereign Cloud Stack (SCS) an: eine europäische Initiative, die seit 2021 daran arbeitet, ein transparentes und offenes Cloud-Ökosystem zu schaffen. Ziel ist es, Organisationen – vom öffentlichen Sektor bis zu Unternehmen – dabei zu unterstützen, ihre digitale Infrastruktur selbstbestimmt und flexibel zu betreiben.
SCS basiert auf drei Grundpfeilern:
Friederike Zelke und Felix Kronlage-Dammers zeigen, warum es bei SCS nicht darum geht, einfach eine neue Software-Plattform einzuführen, sondern Rahmenbedingungen geschaffen werden, die echte Entscheidungsfreiheit und einen sicheren, transparenten Umgang mit digitalen Diensten ermöglichen – unabhängig vom Anbieter.
Ebenfalls im Fokus steht die internationale Bedeutung von SCS: Die Lösung wurde von der GovStack-Initiative – unterstützt u. a. vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), der EU, der ITU und der Weltbank – als technische Grundlage für staatliche digitale Infrastrukturen in verschiedenen Ländern ausgewählt.
Interessierte erfahren, wie eine souveräne, anpassbare und zukunftssichere Cloud-Infrastruktur Realität wird – und warum das für öffentliche Verwaltung, Unternehmen und Gesellschaft gleichermaßen relevant ist.
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