LoRaWAN-Rauchmelder-Monitoring
Node-RED-Flow zur Verarbeitung von LoRaWAN-Rauchwarnmelderdaten, NGSI-LD-Integration und zusätzlicher GroupAlarm-Anbindung.
LoRaWAN-Rauchmelder-Monitoring integriert dekodierte Uplinks von Rauchwarnmeldern des Typs TG563A in die Datenplattform der Kreisstadt Olpe. Ziel ist die zentrale Bereitstellung gemeldeter Geräte-, Status- und Messdaten für ergänzende technische Betriebsübersichten.
Der veröffentlichte Node-RED-Flow empfängt Uplinks über MQTT. Ein passender Payload-Decoder wird vorausgesetzt und ist nicht Bestandteil des Exports. Die gelieferten Daten werden als NGSI-LD-Entities vom Typ SmokeDetector aufbereitet und an den Stellio Context Broker übertragen.
Zu den übernommenen Informationen gehören Gerätekennungen, Temperatur, Rauchalarm- und Batteriestatus, Fehlerflags und Montagezustand. Vorhandene Zusatzdaten wie Batteriespannung, Seriennummer, Zähler, Laufzeiten und Funkmetadaten werden ebenfalls übernommen. Ein projektspezifischer JSON-LD-Kontext beschreibt die verwendeten Begriffe.
Rauchalarm- und Batteriewarnmeldungen werden zusätzlich in lokalen Listen im Node-RED-Flow-Kontext geführt. Erneute Meldungen aktualisieren die Einträge. Meldungen ohne erfüllte Alarmbedingung entfernen den jeweiligen Geräteeintrag. Veraltete Einträge werden bei weiterer Nachrichtenverarbeitung anhand konfigurierter Gültigkeitsdauern bereinigt.
Eine angeschlossene GroupAlarm-Verarbeitung ist dafür vorgesehen, bei einem neu erfassten Rauchalarm ein Ereignis anzulegen und ein konfiguriertes Alarmierungsszenario auszulösen. Der Export enthält jedoch zwei parallele Rauchalarmfunktionen mit gemeinsamem Alarmspeicher. Ihr Zusammenspiel muss vor dem produktiven Einsatz geprüft werden; eine zuverlässige Auslösung wird nicht zugesichert.
Die Integration ist eine ergänzende Datenverarbeitung und kein Nachweis einer zugelassenen Brandmeldeanlage oder einer garantierten Alarmübertragung. Fehlende Statuswerte und das Entfernen von Listeneinträgen dürfen nicht als bestätigte Entwarnung interpretiert werden.
Für den Betrieb werden Node-RED, eine eingerichtete LoRaWAN-Anbindung mit MQTT-Zugang und Decoder sowie Stellio und ein passender JSON-LD-Kontext benötigt. Für die zusätzliche GroupAlarm-Anbindung sind ein API-Zugang und ein abgestimmtes Szenario erforderlich. Eine eigene Benutzeroberfläche, Grafana-Dashboards und eine separate Zeitreihenspeicherung sind nicht Bestandteil des Flows.
Vor Veröffentlichung sind fest eingetragene Zugangstokens und konkrete Geräte- und Netzwerkdaten aus Test-Payloads zu entfernen oder durch synthetische Beispiele zu ersetzen.
Software-Details
06.10.26
06.10.26
development
1.0.0
EUPL-1.2
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